Über den Schärdinger Steig aufs Große Ochsenhorn

Die bekannte zweitürmige Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal, oberhalb von St. Martin in einem abgeschiedenen Hochtal der Loferer Steinberge gelegen, war der Ausgangspunkt für die Bergtour zum Großen Ochsenhorn. Trotz bewölktem Wetter war es für die 9 Teilnehmer eine schweißtreibende Angelegenheit. Nach 2 Stunden Gehzeit legten wir bei der Biwakhütte in der Großen Schneegrube eine Pause ein. Das Hüttchen haben die Erforscher der nahen Prax-Eishöhle errichtet.

Über plattigen Fels und über Grasbänder erreichten wir den Grat des Ochsenhorns. Den letzten Abschnitt vor dem Gipfel erklommen wir im Nebel. Viel sahen wir deshalb leider nicht vom Gipfel. Nur ein paar kurze Nebelreißer ließen uns die grandiose Sicht erahnen, für die der höchste Punkt der Loferer Steinberge gerühmt wird.

Nach erfolgreichem Abstieg bot die Klosterwirtschaft eine willkommene Stärkung, die wir uns nach der großen Tour wahrlich verdient haben.

Andreas Fuchs