Ferienprogramm – 30 Kinder beim Klettern


Großen Anklang fand das Klettern an der vereinseigenen Kletterwand, das der Waginger Alpenverein im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Wonneberg angeboten hatte.

Insgesamt 5 Routen hatten die 6 DAV-ler eingerichtet, um dem Ansturm der jungen Kletter gerecht zu werden.
Eifrig nahmen die Kinder die Gelegenheit zum Klettern war und wechselten mehrfach zwischen den 5 Routen hin und her. Von der Sektion hatte sich die Ortsgruppe zusätzliche Klettergurte ausgeliehen und ein par Kinder hatten ihre eigene Ausrüstung mitgebracht, so dass alle mit einem Klettergurt ausgestattet werden konnten. Gleich zu Beginn mussten Kinder, die noch nie geklettert waren, nach ein par Klettermetern den sicheren Abstieg lernen. Für den Anfänger kostet es schon ein wenig Überwindung, der ungewohnten Ausrüstung und dem Sicherungspartner sein Leben anzuvertrauen und zum Abstieg die Hände von den Griffen  an der Wand weg an das Sicherungsseil zu legen. Besonderen Wert legten die Sichernden darauf, den Kindern gleich von Anfang an das Wichtigste vor dem Klettern, den Partnercheck beizubringen und dessen Sinn zu erklären. Die Kletterwand in der Bergader Sportarena ist aufgrund der großen Überhänge nur an wenigen Stellen zum Toprope klettern (sichern von einem oberen Sicherungspunkt) geeignet. Allerdings gab es unter den jungen Kletterern aber auch Welche, die im Verein das Vorstiegsklettern schon gelernt haben und die es deshalb bis an das obere Ende der Kletterwand schafften. Für die Meisten zählte allerdings nur, ob sie bis zum oberen Sicherungspunkt kamen und auch die unterschiedlich Schwierigkeiten der farblich gekennzeichneten Routen interessiert noch die Wenigsten. Was allerdings auch verständlich ist, weil nur Wenige bisher richtig geklettert sind und sie deshalb mit den Griffen, dem Equipment und der Höhe ausreichend beschäftigt waren. Was auch ganz interessant zu beobachten war, dass anscheinend Naturtalente darunter waren. So kletterten Manche gleich von Anfang an stärker mit ihren Füßen und versuchten nicht alles mit den Händen zu machen, was sich natürlich sofort im Ergebnis, der erreichten Höhe bemerkbar machte. Aber auch fehlende Schwindelfreiheit begrenzte so manchen der Kletter in seinem Aufwärtsdrang. Alle landeten aber immer unverletzt und gut gesichert am Fuß der Wand.

Dafür bedankte sich am Schluss Vorstand Michael Frumm-Mayer bei den Helfern Hans Thanbichler, Dietmar Siglbauer, Martin und Monika Seichter und bei Resi Koch von der Sektion Teisendorf.

 

Bericht und Fotos M. Frumm-Mayer