Skitour zum Eiskogel
Es war ja schon bei den Fernsehübertragungen vom Hahnenkammrennen nicht zu übersehen, dass die Umgebung von Kitzbühel zurzeit sehr wenig mit Schnee gesegnet ist. So steuerten wir anstatt der im Programm vorgesehenen Skitour auf den Kuhkaser ein anderes Ziel in einer schneereicheren Gegend an. Unsere Wahl fiel auf den Eiskogel im Tennengebirge, den überraschend viele der 18 Teilnehmer noch nicht kannten, und dort lag vom Parkplatz in der Wengerau weg eine geschlossene Schneedecke. Vorbei an der „Stüdlrast“, einer Gedenktafel an der Stelle, wo der DAV-Mitbegründer Johann Stüdl auf seiner letzten Bergfahrt gerastet hat, und an der (geschlossenen) Hackelhütte erreichten wir das eindrucksvolle, beiderseits von markanten Felsbergen flankierte Kar, das sich zur Tauernscharte hinaufzieht. Danach ging es auf dem Hochplateau über weitläufige Hänge hinauf zum 2.321 m hohen Gipfel, der sich vom Tal aus als keckes Felshorn präsentiert. Dort bot sich eine grandiose Aussicht nicht nur auf die Hochfläche des Tennengebirges, sondern auf zahllose Bergspitzen, als deren bekannteste der Dachstein, der Hochkönig und im Tauernhauptkamm der Großglockner zu nennen sind. Die Abfahrt war bei überwiegend tragendem Harsch überraschend gut. Auf der Sonnseite einer Almhütte legten wir eine ausgiebige Pause ein und verzehrten die Jausen aus dem Rucksack, denn die Gipfelrast war wegen eines ungemütlichen Windes doch eher kurz ausgefallen.
















