Fuderheuberg

Der Fuderheuberg - vom Namen und vom Aussehen vielen nicht unbekannt, aber doch nur von Wenigen erstiegen, für manche nur ein unselbständiges, einer Besteigung kaum würdiges Anhängsel des Hochstaufens, und doch ein lohnendes Ziel, wie wir uns überzeugen konnten.

Kurzbericht der Tourenleiterin:

10 Wanderer machten sich auf, einen eher unbekannten Berg zu erwandern, den Fuderheuberg oder -stein, wie er bei den Einheimischen heißt. So waren auch viele dabei, die ihn das erste Mal bestiegen. Eine Truppe parkte beim Gasthaus Staufenbrücke und wanderte zum Ortsteil Staufenbrücke auf dem Radlweg. Dort trafen wir alle zusammen. Der Weg führte zunächst im Wald und dann im freien Gelände im stetigen Zick-Zack, hin und wieder auch etwas ausgesetzt, bergauf und lud immer wieder zum Schauen ein. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichten wir den felsigen Gipfelblock, saßen mit anderen Bergfreunden auf dem luftigen Grat, bewunderten die zahlreichen Gamsbleamen und Enziane, und genossen trotz eines nicht ganz klaren Himmels einen herrlichen Rundblick auf die umliegenden Berge. Bis auf zwei Teilnehmer, die direkt nach Norden hinabstiegen zur Moaralm, erklommen anschließend alle noch über den "Steinernen Jäger" den Gipfel des Hochstaufens, um danach über die Stoaner Alm abzusteigen. Es war eine sehr ansprechende Rundtour, bei schönem Wanderwetter und in lustiger Gesellschaft.

Text: Micha Weber
Fotos: Lorenz Mayer