Skitour zum Hohen Göll

Nach der kalten Osterwoche mit Neuschnee bis ins Flachland stand zum Weißen Sonntag eine Skitour zum Hohen Brett und zum Hohen Göll auf dem Tourenplan. Um es vorweg zu sagen, der Abstecher auf das Brett wurde fallen gelassen, aber nicht, weil die sechs Teilnehmer nicht mehr gekonnt oder gemocht hätten, sondern weil in dem Steilhang hinauf zum Gipfel das Lawinenrisiko noch zu groß war. Und erfreulicherweise verhielten sich alle Tourengeher, und das waren beileibe nicht wenige, diszipliniert. Der Hang blieb an diesem Tage noch unberührt.

Die Tour auf den Göll war indes famos genug: Eine anspruchsvolle, landschaftlich überaus reizvolle Route, ein strahlendes, frühlingshaft mildes Wetter, eine tolle Aussicht, reichlich Schnee vom Auto weg, überwiegend gesetzter, noch gut zu fahrender Pulverschnee. Das galt im Besonderen auch für das enge und steile Alpeltal, wo auf der Abfahrt meist ein unangenehmer boaniger Hartschnee wartet, der erst auffirnt, wenn's oben Sumpf hat.

Fotos: Lorenz Mayer, Albert Enzinger