Bergwanderung zum Stripsenkopf und Feldberg

Eine normalerweise sehr aussichtsreiche Runde im Kaisergebirge

Vom Parkplatz der Griesner Alm (988 m), am Ende der Mautstraße, gingen wir zuerst auf einem breiten Wanderweg, der sich zuletzt in Kehren einen Hang hinauf schlängelt, bis zum Stripsenjochhaus (1.577 m). Auf dem Weg dorthin, sahen wir eine Menge Kammmolche beim Liebesakt. Das „dampfige“ Wetter schien ihnen zu taugen. Uns aber wiederum brachte es ganz schön zum Schwitzen. Leider zeigten sich die eindrucksvollen Felswände, an denen wir vorbei wanderten, nur sehr verhalten. Sie waren, wie die umliegenden Gipfel, hinter Nebelschwaden verschwunden.

Am Stripsenjochhaus legten wir erst einmal eine Kaffeepause ein. Dann begann der alpine Teil der Tour über einen steilen Steig, davon ein kurzes Stück mit Drahtseil gesichert, zum Stripsenkopf (1.807 m) hinauf. Lorenz, unser „Hahn im Korb“, machte je einen Abstecher über die Übungsklettersteige (B-C) zum Stripsenkopf. Anscheinend war er mit seinen neun Frauen nicht voll ausgelastet:-).

Wir wanderten zu den Tristecken (1.627 m) hinab und kamen dabei an der imposanten Frankenländer Nadel vorbei. Aus diesem Sattel folgte ein mehrmaliges Auf und Ab zum Feldberg (1.813 m) hinauf. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast gingen wir einen guten Steig über den lang gezogenen Scheibenbühelberg entlang. Der Abstieg erfolgte über die Untere Ranggenalm und die Hochalm hinunter zum Ausgangspunkt.

Zum Abschluss kehrten wir noch in die Griesner Alm ein und ließen den Tag angenehm ausklingen.

Als wir die Alm verließen, fing es an zu schütten...

Christine Thaller