Frühjahrsbergwanderung zum Unkener Wetterkreuz
Nachdem im letzten Jahr die Tour zum Unkener Wetterkreuz am Hochgseng wegen der großen Schneemassen ausgefallen ist, konnte diese heuer erfolgreich nachgeholt werden. Inmitten einer sehr regenreichen Periode erwischten wir einen angenehmen Wandertag, nur auf Höhe vom Hölzl-Kaser versuchte ein kurzer, unbedeutender Regenschauer die Stimmung zu dämpfen.
Auf Gipfelhöhe blühten an der sonnenexponierten Südseite in reicher Fülle strahlend gelb die Gamsbleame, während sich auf den feuchten Matten die Sumpfdotterblumen noch geschlossen zeigten. Beim Übergang zur Oberen Hölzlalm standen neben einigen Restschnee-Flecken reichlich Krokusse und Soldanellen auf gerade erst abgeaperten Wiesenflächen.
Eine offensichtlich nicht ausgelastete, knapp 10-köpfige Gruppe schloss auch noch das nahegelegene Peitingköpfl mit in die Runde ein. Ein wahrlich landschaftlicher Leckerbissen ist der Abstieg vom Oberen Hölzlkaser, müsste da nicht eine erst im letzten Jahr erbaute höchst überdimensionierte Forststraße mehrmals überquert werden. Diese Monsterstraße erschließt nun eine einzige Alm auf ca. 1500 m Höhe. Da haben anscheinend wieder einmal EU-Phantasten sinnlos gewerkt, eine Kommune könnte sich Vergleichbares niemals leisten. Respekt gebührt den örtlichen Wegewarten, ist es ihnen doch gelungen, die einst romantischen Steige wieder in die verschandelte Berglandschaft einzufügen.
Der schöne Bergtag fand zuletzt für die 22 Teilnehmer bei inzwischen strahlendem Sonnenschein im Dorf-Cafe in Unken seinen krönenden Abschluss.
Schorsch Waldherr





