AV und Lokomotive auf der Strips

Die vierte Gemeinschaftstour des Alpenvereins mit dem FSV (Freizeitsportverein) Lokomotive führte heuer ins Kaisergebirge. Es waren zwei tolle Tage mit interessanten Touren, auch wenn Wolken und Nebel die Sicht zeitweise beschränkten.

Von der Griesner Alm aus trugen wir zuerst unsere vollen Rucksäcke hinauf zum Stripsenjochhaus. Wir quartierten uns gleich ein, und nach einer Brotzeit wanderten wir frisch gestärkt wieder ein Stück des Hüttenwegs zurück, bogen aber bald rechts ab Richtung Steinerne Rinne. Die liegt eingebettet zwischen den senkrechten Wandfluchten des Predigtstuhls und der Fleischbank, der „Spielwiese“ der extremen Kletterer. Heute war es ihnen aber offenbar zu kalt. Wir gelangten auf dem durchs Kar führenden, stellenweise in den Fels gesprengten und mit Drahtseilen gesicherten Eggersteig ohne größere Schwierigkeiten hinauf zum Ellmauer Tor. Noch eine halbe Stunde, und dann standen wir oben, in Augenhöhe mit den berühmten Kaisergipfeln, am Kreuz der Hinteren Goinger Halt, 2.192 m über dem Meeresspiegel.

Nach einem gemütlichen Hüttenabend und einer die meiste Zeit wohltuend ruhigen Nacht im großen Hüttenlager der „Strips“ brachen wir anderntags in die entgegengesetzte Richtung auf. Überraschend schnell gelangten wir auf den Stripsenkopf, wo ein Pavillon steht. Normalerweise soll's ein Aussichtspavillon sein, heute aber war's nur ein Pavillon, denn von der Aussicht war nicht viel zu sehen. Weiter wanderten wir auf dem Kamm, überschritten den Feldberg, und stiegen schließlich über die Ranggenalm zur Fischbachalm hinab, die direkt an der Griesneralm-Straße liegt.