Bergtour zum Habicht

9 unerschrockene, wetterfeste Bergsteiger machten sich am Sonntag in der Früh mit dem Vereinsbus auf den Weg. Der Wetterbericht hatte für Sonntag Regen und für Montag auch nur halbseidenes Wetter gemeldet. Vom Parkplatz Feuerstein stiegen wir über einen steilen Weg  zur Innsbrucker Hütte auf. Bereits beim Start regnete es leicht, hörte aber anschließend wieder auf um dann etwa 30 Minuten unterhalb der Innsbrucker Hütte kräftiger anzufangen. Von der gegenüberliegenden Talseite grummelte ein Gewitter herüber und wir waren froh, als wir die Hütte erreichten. Nachdem wir unser nasses Zeug in der Hütte zum Trocknen aufgehängt hatten, genossen wir das Hüttenleben in der trockenen Gaststube. Gegen 16.00 Uhr hörte es kurzfristig auf zu regnen und wir beschlossen auf die Kalkwand zu gehen. Die Regenpause dauerte aber nicht lange und so erreichten wir den Gipfel der Kalkwand im dichten Nebel und bei Regen. Am nächsten Morgen überraschte uns dann ein wolkenloser strahlendblauer Himmel. Bei schönstem Wetter stiegen wir zum Gipfel des Habicht auf. Der Weg war anspruchsvoll und steil und erst nach 3 Stunden erreichten wir den Gipfel. Nach ausgiebiger Mittagspause stiegen wir wieder zur Hütte ab und nach einer ausgiebigen Kaffepause auf der wunderschönen Terrasse machten wir uns über den Normalweg nach Gschnitz an den Abstieg. Ein par Radlfahrer, die von Neustift heraufkommen waren machten sich kurz vor uns auf den gleichen Weg und wir Nichtradler wunderten uns mehrfach, wie sie wohl den Weg gemeistert haben. Den Abstieg nutzten wir noch zum Schwammerl suchen und waren uns zum Schluss einig – eine wunderschöne Bergtour und gut, dass wir uns vom Wetterbericht nicht irritieren haben lassen.

Bericht und Fotos Mike

 

 

Beim Zustieg. Die Insbrucker Hütte im Regen

von Links: Irmgard, Nadine, Thomas, Mike, Karl, Marianne, Hedwig, Resi und Gertraud

Im Regen und Nebel auf der Kalkwand

Gschnitzer Tribulaun und Pflerscher Tribulaun auf der anderen Talseite im Morgenlicht, links die Eisenspitze

Die Kalkwand im Hintergrund

Der erste Blick auf das Gipfelkreuz kurz unterhalb des kleinen Gletschers

das anspruchsvolles Gelände fordert die volle Aufmerksamkeit

im Abstieg, stellenweise verichert

Baumpilz, Durchmesser 50 cm, nicht essbar. Aber es gab auch Steinpilze