Mountainbiketour „Achentalschmankerl“

Schmankerl ist ein Begriff aus den bairischen Dialekten. Ursprünglich wurde damit meist eine süße Mehlspeise bezeichnet,  heute gilt er als Ausdruck für insbesondere regionale Delikatessen oder Leckerbissen“ (https://de.wikipedia.org(wiki/Schmankerl).

Und tatsächlich, die MTB-Tour im Achental entpuppte sich als Delikatesse – ausgehend von den Teilnehmern, die konditionell und fahrtechnisch fit waren bis hin zu den trockenen Trailbedingungen, die nichts zu wünschen übrigließen.

Nachdem wir orographisch links von der Ache bis nach Klobenstein gerollt, ein bisschen geschoben bzw. getragen und „getrailt“ waren, kam eine z.T. bissige Bergauffahrt. Es war schön zu sehen wie selbst unsere Konditionstiere zu japsen anfingen, als wir hinter der Bäckeralm mühselige Wiesentrails hinauffuhren. Jeder hoffte wohl, dass der/die Andere zuerst absteigen würde, aber keiner gab sich die Blöße – der Dank dafür war ein Spitzenpuls. Danach wurden wir allerdings auf der Chiemhauseralm – die kaum einer kannte – mit Köstlichkeiten und einem Traumambiente belohnt.

Weiter ging es nach Hinterwössen und Unterwössen über „flowige“ Weglein, bis wir uns entschlossen, doch noch in der Agerschwendt vorbeizuschauen. Damit wurden wir zum Abschluss mit anspruchsvollen Trails, die außer dem Guide wirklich keiner kannte, belohnt. Strahlende Augen von – Gott sei Dank – sturzfreien MTB-Piloten ließen den Tag zu einem unvergesslichen Leckerbissen werden. Nebenbei wurde die angesagte Länge der Tour vom Programm auf Grund der fitten Teilnehmer auf 42 km und etwas mehr als 1600 Höhenmeter ziemlich ausgereizt.

Einige Bilder stammen von einer früheren Befahrung der Tour, denn vor freudiger Begeisterung hatten wir alle vergessen, auf den Trails zu fotografieren.

Mit dabei waren: Anita, Steffi, Konny und David (Vater und Sohn), Franz, Sepp und Hermann

Bericht und Fotos: Hermann Böhler