Bergtour zum Zellerwandl

zu Viert stiegen wir vom Parkplatz unterhalb Schloss Hohenschau, vorbei an der Hammerbachquelle über den Weg Nr. 219 auf zur Hofalm. Am Beginn des Almgeländes nutzten wir einen kleinen Durchschlupf im Almzaun und gingen dann den Bergrücken entlang des Almzauns hinauf, bis wir freien Blick auf die Hofalm hatten. Nach kurzer Trinkpause und einem Foto ging es weiter immer entlang des Bergrücks bis zum Gipfelkreuz vom Hammerstein. Kurz davor erwartete uns die erste kleine Kletterpassage. Zwischen den Felsen ging es ca. 5 m eine kleine Rinne hinauf. Die nächste Kletterstelle erwartet uns kurz nach dem Gedenkkreuz für einen abgstürzten Kletterer. hier mussten wir ca. 4 m eine kleine Felswand hochklettern. Westlich, knapp unterhalb des Felskammes führte der Weg durch steiles Wiesen- und Waldgelände bis etwa 20 m unterhalb des nächsten Gipfelkreuzes. Dieser Anstieg war nicht ohne, weil das steile Grasgelände über feuchte, rutschige Felsen überwunden werden musste. Zum Glück waren die oberen 10 m durch ein Drahtseil versichert. Am Gipfelklreuz des Zellerhorns gönnten wir uns wieder eine kurze Pause. Der Weiterweg führte dann wie vorher wieder über steiles Wiesen- und Waldgelände bis zum Gipfelkreuz des Zellerwandls. Auch hier erwartete uns vorher noch eine kleine Kletterpassage über eine steinerene Rinne. Ab dem Gipfel verlief der Weiterweg direkt auf der Kammlinie. Aber auch hier gab es nochmals eine Erhöhung mit einem Gipfelkreuz. Im Abstieg gingen wir dann noch auf den Laubenstein, wo wir nochmals ausgiebig den Blick auf den Chiemsee und die umliegenden Almen genossen, so dass wir an diesem Tag 5 Gipfelkreuze passierten. Vorbei an der (immer am Donnerstag) geschlossenen Hofalm stiegen wir über den Weg am Zellergraben wieder ab zum Parkplatz. Aber auch die Einkehr kam nicht zu kurz. Im wunderschönen Biergarten des Wirtshauses zum Baumbach gönnten wir uns noch Kuchen und Kaffee.

Marianne, Ludwig, Eva